Marathonläufer-Gelenke leiden nicht!

„Marathonläufer haben überraschend gesunde Gelenke Häufig lange Stecken zu laufen, scheint den Gelenken nicht zu schaden: Marathonläufer leiden nur halb so oft an Arthrose wie der Rest der Bevölkerung.“ Quelle

Hurra… endlich!

Seitdem ich Langstrecken (auch Marathon) laufe, höre ich von wohlwollenden Menschen, die scheinbar alle Medizin studiert haben und erstklassige Orthopäden sind, dass Rennen auf die Gelenke geht. Seit über 30 Jahren renne ich. Marathon, Halbmarathon, Berg-Gelände, Asphalt  und dies alles mit mal besseren Schuhen, mal weniger guten oder total ausgelatschten. Ich habe bis auf Muskelkater, mal einen umgeknickten Fuss, selten mal  Kniebeschwerden nichts, aber auch gar nichts an den Gelenken gehabt.

Laufen  ist gut für alles!

Laufen hat mich im Gegenteil vor Stress-Schäden bewahrt, meine Pizza-Abende gewichtsmässig kompensiert und mich vor Vitamin D Mangel bewahrt sowie Alltags-Beschwerden gelindert.  Ich denke da an die leidige Wechseljahresproblematik der Hitze, Osteoporose und des Schlafmangels. Ein starkes Immunsystem und viele kreative Ideen habe ich dem Laufen zu verdanken und das sollte mir auch niemand madig machen.

Wasser auf meine Mühlen!

Jetzt nun diese Bestätigung. Wie Wasser auf die Mühlen, denn es gibt kaum etwas, das man mit Ausdauersport, wie Laufen das ja ist  (oder sein kann) nicht kurieren könnte. Denken wir an die ganze Palette der Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen. Mein Schwerpunktthema PCOS ist mein derzeit belegtestes Beispiel, wie man mit Ernährung, Bewegung und Entspannung einen gesunden und attraktiven Lebensstil leben kann. Entspannung beim Sport – genau, intelligent Pausen zu planen und einzuhalten steigert Wohlbefinden, macht wieder Lust auf Bewegung und steigert die Kondition. Mittlerweile teste ich täglich so meine DEBEC-Methode® am eigenen Leib und verfolge die Gewichtsspitzen (nach einem Party-Wochenende) und die Gewichtsplateaus danach bis sich das Wunsch-Wohlfühlgewicht wieder eingestellt hat. Ich freue mich auf langweilige Nichtstuer-Samstage und auf Wettkämpfe. Laufen bringt meinem Leben Vielfalt, Abwechslung und Herausforderungen – ich mag das!

Essen und Trinken

Ob vor oder nach dem Sport gegessen oder getrunken werden soll, muss man für sich selber ausprobieren. Ich kann ohne Frühstück genauso gut 10-12 km laufen, wie nach dem Frühstück – mit etwas Pause und, wenn es nicht gerade ein Lachsfrühstück war. Trinken hingegen finde ich sehr wichtig und trinke vor dem Lauf ein grosses Glas Wasser oder Kräutertee. Wasser oder Isotonische Getränke sind quasi das Öl im Getriebe, wohingegen Kohlenhydrate und körpereigene Fettvorräte der Sprit sein sollten, der mit Bewegung verbrannt werden soll!

Was brauchts, um loszulegen?

·         Ein paar passende Laufschuhe (ev. mit Einlagen, kann den Laufspass durchaus erhöhen, wenn man es seinen Füssen bequem macht)

·         Angenehm zu tragende Laufkleidung (je nach Witterung sollte man etwas mehr davon im Schrank haben)

·         Einen für seine Bedürfnisse passenden Tracker (es motiviert zu sehen, wie lange man unterwegs war, wie viel Kalorien verbrannt wurden und wie schön die Strecke war, die man absolviert hat.)

·         Etwas zu trinken (bei längeren Strecken) oder vor dem Laufen gut hydrieren – auch im Winter muss getrunken werden

·         Sonnenbrille bei Sonne, Schirmmütze wenn es schneit oder regnet…

·         Eine Strecke, die Varianten bietet (3km, 5km, 10km 12km) ohne sich vielleicht wie ein Hamster im Rad fühlen. Oder extra kleine Runden, die man dann rundenmässig ausweiten oder abkürzen kann

Und wenn doch was zwickt – Faszienrolle

Empfehlenswert: Faszienrollen-Training, denn die meisten Beschwerden kommen nicht von den Gelenken, sondern von verklebten Faszien und zu wenig Gymnastik. Wir rosten nämlich ein, wenn wir Muskeln und Halteapparat zu sehr „schonen“.

Wer nicht laufen mag…

…dem sei Radfahren, Schwimmen, Skaten, Walken  etc. ans Herz gelegt.

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