kiwu – Kinderwunsch bei PCOS

Erste Wahl: Kinderwunschzentren zur „kiwu“-Vorbereitung bei Patientinnen mit Polyzystischem Ovarial-Syndrom (PCOS)

Kiwu-Vorbereitungen bei PCOS Patientinnen sind planungsintensiv und müssen strukturiert angegangen werden. Hilfreich sind spezielle Zentren, die Routine haben, wissen, was gemacht werden muss und wie Aufklärung auszusehen hat. Sie sind die Experten, wenn es um unerfüllten Kinderwunsch geht.

Vorbereitungen, damit es mit dem kiwu klappen kann/könnte/wird

Für eine erfolgreiche Empfängnis und Schwangerschaft müssen einige Vorbereitungen getroffen werden:

  • Gesunder ausgewogener Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Entspannung, Schlaf)
  • Gewichtsreduktion bei stark adipösen Frauen kann spontane Ovulation auslösen. Ideal ist ein BMI 24/25 kg/m2. Das entspricht in etwa einem Körpergrösse Minus 100 = Normalgewichtsverhältnis (163cm-100cm = 63kg)
  • Abklärung des allgemeinen Gesundheitszustands (Hausarzt/Facharzt/Zahnarzt) sowie auf Kinderkrankheiten (Masern, Röteln, Windpocken) und Schilddrüsenhormone, Fettstoffwechsel etc.; Familienanamnese beider Beteiligten
  • Beckengesundheit: freie Eileiter, Gebärmutter myomfrei, beweglich und normal etc.
  • Überprüfung der einzunehmenden Medikamente und ggf. eine Änderung
  • Verzicht auf Alkohol und Zigaretten bei beiden in der Vorbereitungsphase
  • Hormonstatus
  • Optional: Nahrungsergänzungsmittel zur Stabilisierung des Blutzucker-Stoffwechsels (Myo-Inositol und Folsäure: Bspw. ist Inositol in den frühen Stadien der Eizell-/Samenzellreifung für die physiologischen Funktionen wichtig, soll zu Stimulation des Eisprunges, zum Rückgang der Konzentration männlicher Hormone sowie zu einem positiven Einfluss auf den Insulin- und Zuckerstoffwechsel führen)
  • Qualitativ hochwertige Spermien: Die Qualität des Samens wird mittels Spermien-Test (Spermiogramm) geprüft. Es wird eine Ejakulat-Analyse durchgeführt, die der Beurteilung der Zeugungsfähigkeit des Mannes dient.

Sind die Vorbereitungen, die auf jeden Fall mit den behandelnden Ärzten abgesprochen sein sollte, abgeschlossen, kann eine Behandlung zur Erfüllung des Kiwus gestartet werden.

Medikamente vor Chirurgie

Clomifen, Metformin und Dexamethazon sind Präparate, die oral allein oder kombiniert verabreicht werden. Es gibt zahlreiche Studien dazu, die eine gewisse Evidenz aufzeigen.

Erst , wenn alle nicht-chirurgischen Möglichkeiten ausprobiert wurden, kann ein chirurgischer Einsatz Erfolg versprechen: LOD = Laparaskopisches Drilling. Hier bei werden die Eierstöcke mit Laser gestichelt. Früher hat man keilförmige EInschnitte gemacht. Dadurch wurde die Masse an Follikeln verkleinert und die wenigen verbleibenden konnten zu Eiern heranreifen, die befruchtungsfähig wurden. Die grobe Methode wurde durch die feinere ersetzt und ist ebenso erfolgversprechend. Die Wirkung kann bis zu einem Jahr anhalten, so dass ausreichend Zeit bleibt, den richtigen Moment abzupassen. Der Eingriff wird minimalinvasiv vorgenommen.

Bariatrische Eingriffe fürs Übergewicht-Management

Ein anderer chirurgischer Eingriff in diesem Zusammenhang  ist die bariatrische Operation, um schwere Adipositas in den Griff zu bekommen. Wenn keine Diät, kein Sportprogramm greift und Gewicht auf normalem Wege mittels Lebensstiländerung nicht reduziert werden kann, bleibt nur der Griff zum Skalpell. Magenband, Magenballon, Magenverkleinerung usw. sind ernste Eingriffe und ziehen ein diszipliniertes Leben nach sich. Sie sind so gut wie nicht umkehrbar, d.h. eine Entscheidung, die das gesamte Leben bestimmen wird.

Auswahl Kinderwunschzentren (Quelle Internet)

https://www.unispital-basel.ch/das-universitaetsspital/bereiche/spezialkliniken/kliniken/frauenklinik/reproduktionsmedizin-und-gynaekologische-endokrinologie/patienten-besucher/kinderwunsch/

http://www.khbg.at/feldkirch/kinderwunschzentrum/index.php?v_id=c3f5fe0e46614e860b5a728c00ffd4ab

http://kinderwunschzentrum.at/