Auf das Alarmsignal vom Bauch hören!

„Normalgewichtige mit großem Bauchumfang haben deutlich höhere Krankheitsrisiken als Adipöse“ gelesen bei: http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4904404, (Zugriff 19.12.2015)

Früher hiess es „ Der Tod wohnt im Darm“, heute könnte man ergänzen der Typ 2 Diabetes und die Herz-Kreislaufgefässkrankheiten lauern im Bauch. Denn selbst Menschen mit Normalgewicht sind gefährdet, wenn der Bauch zu mächtig wird; und mächtig heisst in diesem Fall einen Bauchumfang über 102 cm bei Männern und 88 cm bei Frauen. In einer Langzeitstudie wurde herausgefunden, dass ein aufgerundet 90%iges höheres Sterbe-Risiko gegenüber gleichgewichtigen Adipösen ohne erheblichen Bauchumfang besteht. Die Studie ist in den „Annals of Internal Medicine“ erschienen. (siehe auch K, et al: Ann Intern Med. (online) 10. November 2015)

Und wir lernen, es gibt eine abdominelle Adipositas (auf den Bauch = Abdomen bezogen, viszerale Fettansammlung) und eine BMI-Adipositas (BMI = Body Mass Index: kg geteilt durch Körperlänge in m2). Diese Unterscheidung und Betrachtung (BMI, Bauch und i.w.S. der Hüftumfang) ist wichtig und wird schon seit längerem gefordert. Es trägt gerade denen Rechnung, die aufgrund ihrer Muskelmasse einen hohen BMI erreichen können, ohne adipös zu sein und auch denen, bei denen die Muskel-Fett-Verteilung eher gleichmässig von Kopf bis Fuss besteht und die unter dem kritischen WHR-Wert bleiben.

Also, vor Weihnachten Bauchumfang messen  und hinterher  und dann die richtige Entscheidung pro Gesundheit und Vorsätze fürs Neue Jahr treffen 🙂 oder gleich zwischen den Festtags-Mahlzeiten etwas Bewegung (Joggen, Ski-Sport, Nordic Walken, Spazieren“laufen“, Hometrainer etc.) einbauen.