Angewandte Ernährungsmedizin – Mein Ding!

Nach meinem Studium der Wissenschaftsmedizin an der UFl vor fast 10 Jahren, der in meiner Forschungsumgebung und meiner DEBEC-Methode ® einen grossen Anteil Ernährung beinhaltet, hat mich die Kursbeschreibung meiner Kollegin aus unser Fachgruppe Ernährung richtig aus dem Häuschen gebracht.

Ernährungsmedizin – Ernährung ist die beste Medizin!

Wer sich ausgewogen ernährt wird/ist weniger krank. Wer dazu auch Sport betreibt ist auf der Sonnenseite des Lebens angekommen, denn Stress kann dieser Mensch gut bewältigen und Erkältungsattacken steckt das intakte Immunsystem weg. Nun ist nicht jeder so drauf und manchmal spielen einem die Gene oder die Epigenetik oder ein Zusammenspiel aus Hormonen und Stoffwechsel einen Streich und dann braucht es Wissenschaft, um individuell helfen und unterstützen zu können. Diabetes ist da  ein ganz hervorragendes Beispiel. Patienten werden geschult, eingestellt und begleitet, damit sie mit ihrer Krankheit sorgenfrei leben können. Für PCOS-Patientinnen stelle ich mir das ähnlich vor. Allein jedoch kann ich wenig ausrichten, aber mit Experten zusammen geht vielleicht was. Und das verspreche ich mir von angewandter Ernährungsmedizin.

Ich werde nun prüfen lassen, ob meine Ausbildung den Zulassungsbedingungen entspricht und wenn ja, dann habe ich sogar schon mein Thema für die Masterarbeit. PCOS und Ernährung. ALter und Ernährung, Jugendliche Und Ernährung… Allen gemeinsam ist ein gestörter oder im Aufbau begriffener Stoffwechsel, der gut begleitet sein will, damit Komorbiditäten und früher Verlust von Lebensqualität eintreten. Speziell beim Polyzystischen Ovarialsyndrom sind ungünstige Stoffwechsellagen mit hormoneller Beteiligung eine besondere Herausforderung für Ärzte, Therapeuten, Coaches und besonders für die betroffenen Patientinnen.

Weitere drei Jahre Studium, berufsbegleitend? Ja, ich weiss, was ich mir damit antue. Wie viele Wochenenden mit Lernen drauf gehen, wie mein langjähriger und geduldiger Ehemann sieht, wie ich mich vor der Prüfung in ein Nervenkostüm verwandele, keine Zeit für gemeinsame Aktivitäten habe, weil… ich ja lernen muss oder an der Masterarbeit schreibe, hahaha, der Arme.

Aber so bin ich und so bleibe ich und  ich tu das gern, weil es mich begeistert mehr zu lernen, mehr zu wissen und damit meinen Klientinnen und Patientinnen zu helfen. Denn gerade Ernährung geht uns alle in allen Lebensphasen an. Ernährung ist der Sprit, der durch unsere Adern fliesst und darüber entscheidet ob wir schlapp sind, leistungsfähig, in guter Verfassung durchs Leben gehen oder siechend dahinschlurfen.

Mehr Infos, wenn jemand auch angestachelt ist, finden Sie hier:

https://postgraduate-school.medunigraz.at/universitaetslehrgaenge/masterlehrgaenge/master-of-science-angewandte-ernaehrungsmedizin/

oder hier:

https://www.fh-joanneum.at/angewandte-ernaehrungsmedizin/postgraduate/

Einige Vorab-Infos zur Orientierung

Was kann ich mit dem Studiengang Angewandte Ernährungsmedizin erreichen?

Ich erhalte den akademischer Grad: Master of Science in Angewandter Ernährungsmedizin (MSc)

Wie wird der Studiengang Angewandte Ernährungsmedizin durchgeführt

Die Organisationsform ist berufsbegleitend, dauert 5 Semester  und bringt 120 ECTS. Mit Präsenszeiten und Webtrainings. Die Präsenzphasen wurden von meiner Kollegin besonders gelobt, denn es gibt Austaushc mit Ärzteschaft und Diätologen, viel Praxisbezug und tolle Kollaboration. Lernen zum Anfassen – das finde ich grossartig!

Wer ist für den Studiengang Angewandte Ernährungsmedizin verantwortlich?

Die Lehrgangsleitung hat Univ. Prof. Dr. Hermann Toplak / Elisabeth Pail, MSc MBA

Wo findet die Ausbildung statt?

In Österreich, in Bad Gleichenberg

Was kostet der Studiengang Angewandte Ernährungsmedizin?

Lehrgangskosten: € 2,500 pro Semester

 

Daumen drücken, dass die mich nehmen 🙂